Grafik&Design

23.7.2015

Die erste Euphorie über mein Projekt ebbt ab.

Ich bin mit meinen Bildern nicht zufrieden.Sie fließen noch nicht wieder aus mir raus.

Vielleicht muss ich wirklich wieder langsam anfangen und richtig üben.

affe

Den Affen habe ich in meiner Fotokiste gefunden. Sein auffordernde Haltung und eindeutige Mimik spricht zu mir.

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22.7.2015

stare

Ich wurde durch eine Rauschen aus meinen Gedanken gerissen.Das durch das Fenster einfallende Licht wechselte in schneller Folge von hell in dunkel und umgekehrt.Eine Invarsion von Staren bevölkerte den blauen Himmel und den alten Kirschbaum am Zaun. Diese Vögel waren in ständiger Bewegung.Ihre Flugmanöver färbten das Sonnenlicht fast schwarz.

Unheimlich…bedrohlich…  Es gibt für sie keine Grenzen.

Vielleicht liegt es an dem Buch, welches ich gerade lese(„Seelen“) oder an der angespannten Weltsituation. Der Gedanke an Krieg ist nicht mehr zu ignorieren! Ich kenne eine junge Frau, welche mit 20Jahren, so alt wie meine Tochter, ins Gefängnis mußte. Und heute, 5Jahre später, in Deutschland, mit ihren grausamen Erinnerungen leben lernen muß. Mir schnürt sich der Bauch zusammen, wenn ich daran denke, dass auch uns das passieren könnte.

Ich bewundere die Stärke dieser kleinen zarten Frau, die gewillt ist, neu leben zu lernen. Und dann freue ich mich zu meinem Leben. Viele kleine Sorgen sehen aus dieser Sicht so viel kleiner aus. Das ist gut so. Dafür bin ich dankbar.

selbst4

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21.7.2015

Endlich Sommer!

Nach langer Zeit traf ich mich mit meiner liebsten Freundin Yv in der Stadt, nach Feierabend, und zwischen zwei nächsten familiären Verpflichtungen.

Nach einem kurzen Check unserer Lieblingsläden liessen wir uns gemütlich im Schatten in der Piazza Venecia nieder. Dies war unsere Zeit! Die Sonne schien,jede Menge Menschen schlenderten zum Einkauf,Kinder plantschten in den Wasserspielen. Das Leben trieb leicht dahin. Für einen Moment waren wir aus dem Laufrad ausgestiegen.stadtbummel

Und, nein! Wir haben nicht nur über Gemüse und Marmelade kochen geredet.

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20.7.2015

stacheltier

„Wie liebt man ein Stacheltier?“

Als ich heute morgen aufstand, war ich voller Vorfreude auf meinen heutigen Eintrag. Der zitierte Dialog fand mit meinem Mann in unserer Küche statt und ich hatte eine ungefähre Vorstellung von dem zu zeichnenden Bild.

Irgendwie bin ich wohl doch aus der Übung. So oft wie heute habe ich selten den Radierer benutzt. Vor allem ich und ein Radierer! Mein Leitspruch war immer: Radierer gibt es nicht,steh zu deinen Linien.

Das konnte ich heute nicht.Ich wollte doch etwas Vorzeigbares!

Entgegen meiner sonstigen Aussagen, wie, der Weg ist das Ziel, und das Ergebnis ist nicht wichtig, Hauptsache, du kannst dich ausdrücken; heute geht es um mich. Und ich bin auch nur ein Mensch; mit Erwartungen, Ansprüchen und Vorstellungen.

Heute habe ich mir wohl einige Stachel eingefangen.

Also, wie liebt man ein Stacheltier?

„Auf alle Fälle immer mit einem Verbandskasten in der Nähe.“

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19.7.2015

Wir habe seit Kurzem wieder Katzen im Haus, einen Kater und eine Katze. Ein guter Grund, mit ihnen zu beginnen.

Zu unserer Fyoschiamilie gehören noch zwei Terrierinnen. Unsere Koko ist in ihrer Zuneigungsbekundung manchmal etwas derb und wenig feinfühlig für kleine Katzenkinder. Sie dreht diese in alle Richtungen und beknubbelt und beleckt sie. Yoschi, der Kater, ist schlau genug, sich währendessen ruhig zu verhalten.

Seine Körperhaltung nach überstandener Prozedur ist allerdings ausdrucksstark: schön ist etwas anderes!

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