Allgemein

22.7.2015

stare

Ich wurde durch eine Rauschen aus meinen Gedanken gerissen.Das durch das Fenster einfallende Licht wechselte in schneller Folge von hell in dunkel und umgekehrt.Eine Invarsion von Staren bevölkerte den blauen Himmel und den alten Kirschbaum am Zaun. Diese Vögel waren in ständiger Bewegung.Ihre Flugmanöver färbten das Sonnenlicht fast schwarz.

Unheimlich…bedrohlich…  Es gibt für sie keine Grenzen.

Vielleicht liegt es an dem Buch, welches ich gerade lese(„Seelen“) oder an der angespannten Weltsituation. Der Gedanke an Krieg ist nicht mehr zu ignorieren! Ich kenne eine junge Frau, welche mit 20Jahren, so alt wie meine Tochter, ins Gefängnis mußte. Und heute, 5Jahre später, in Deutschland, mit ihren grausamen Erinnerungen leben lernen muß. Mir schnürt sich der Bauch zusammen, wenn ich daran denke, dass auch uns das passieren könnte.

Ich bewundere die Stärke dieser kleinen zarten Frau, die gewillt ist, neu leben zu lernen. Und dann freue ich mich zu meinem Leben. Viele kleine Sorgen sehen aus dieser Sicht so viel kleiner aus. Das ist gut so. Dafür bin ich dankbar.

selbst4

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