Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten.
Archiv des Autors: bilderbogenblog
31.1.2017

Willst du mit mir alt werden?
Nein! … Bleib mit mir jung.
Zu guter Letzt

Hahnenkampf
Ach, wie vieles muß man rügen,
Weil es sündlich und gemein,
So, zum Beispiel, das Vergnügen,
Zuzusehn bei Prügelein.Noch vor kurzem hab‘ ich selber
Mir zwei Gockel angesehn,
Hier ein schwarzer, da ein gelber,
Die nicht gut zusammen stehn.Plötzlich kam es zum Skandale,
Denn der schwarze macht die Kur,
Was dem gelben alle Male
Peinlich durch die Seele fuhr.Mit den Krallen, mit den Sporen,
Mit dem Schnabel, scharf gewetzt,
Mit den Flügeln um die Ohren
Hat es Hieb auf Hieb gesetzt.Manche Feder aus dem Leder
Reißen und zerschleißen sie,
Und zum Schlusse ruft ein jeder
Triumphierend: »Kickriki!«Voller Freude und mit wahrem
Eifer sah ich diesen Zwist,
Während jedes Huhn im Harem
Höchst gelassen weiterfrißt.Solch ein Weibervolk mit Flügeln
Meint, wenn Gockel früh und spät
Seinetwegen sich verprügeln,
Daß sich das von selbst versteht.Wilhelm Busch
3.1.2017

Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.
Mark Twain
Es war einmal…
… eine wunderschöne Prinzessin. Sie liebte es, durch die Landschaften zu wandern.
Ganz in ihrer Nähe sprach der Wildhüter mit seinen Bäumen.

Sie trafen sich auf ihrem Lieblingsplatz und belauschten die Klänge der Natur.

Er ersann für sie Gedichte, erzählte Geschichten über das Fliegen und träumte mit ihr von einem eigenen Nest.

Die Zeit verging…

Doch eines Tages kam sie nicht mehr.
Also machte sich der Wildhüter auf die Suche.

Bis er sie an einem völlig fremden Ort wiederfand.

„Lass uns nach Hause gehen und von nun an gemeinsam die Welt bereisen.“

Und so gingen sie nach Hause.
Ich wünsche allen ein gesundes, friedliches und glückliches neues Jahr. Auch wenn das jetzt scheidene Jahr die gesamte Achterbahn des Lebens für uns bereit hielt, voller neuen Begegnungen und Abschieden, möge das neue Jahr uns wachsen lassen und die angenehmen Erlebnisse überwiegen lassen.
Der Mann und seine Rose

„… Gewiss, ein Irgendwer, der vorübergeht, könnte glauben, meine Rose sei euch ähnlich. Aber in sich selbst ist sie wichtiger als ihr alle, da sie es ist, die ich begossen habe. Da sie es ist, die ich unter den Glassturz gestellt habe. Da sie es ist, die ich mit dem Wandschirm geschützt habe. Da sie es ist, deren Raupen ich getötet habe (außer den zwei oder drei um der Schmetterlinge willen). Da sie es ist, die ich klagen oder sich rühmen gehört habe oder auch manchmal schweigen. Da es meine Rose ist.“
Der kleine Prinz von A. de Saint- Ex.
Freiheit ist ohne Verantwortung nicht zu haben. Joachim Gauck


