
Archiv des Autors: bilderbogenblog
10.9.2017
Klein Häschen wollt spazieren gehen. Spazieren ganz allein! Da hats das Bächlein nicht gesehen und plumps, da fiel’s hinein.
Das Bächlein fließt dem Tale zu. Dort wo die Mühle steht und wo sich ohne Rast und Ruh das große Mühlrad dreht.
Gar langsam drehte sich das Rad.Drauf sprang der kleine Has und als er oben angelangt ,sprang er zurück ins Gras.
Da lief das Häschen schnell nach Haus. Vorbei war die Gefahr. Die Mutter klopft das Fell ihm aus, bis das es trocken war.
Dieses Lied habe ich nicht vergessen.
Archivbild

Ein kleiner, wasserscheuer Fisch
Ein kleiner Fisch ist wasserscheu.
Er meidet hohe Wellen.
Und seinen Ängsten bleibt er treu.
(Man soll kein Urteil fällen.)
Die Flossen gehen Hand in Hand.
Nun reißt er sich am Riemen.
Er überquert den Muschelsand.
Ein Chaos für die Kiemen.
Er ist am Ende seiner Kraft.
Wie wird es weitergehen.
Er ist erschöpft und abgeschlafft.
Der Regen ‚hört‘ sein Flehen.
Nun ist er wieder oben auf.
Und steckt sich neue Ziele.
Den Misserfolg nimmt er in Kauf.
Er achtet Bauchgefühle.
Der Fisch blüht auf im Sumpfgebiet.
Nichts geht ihm an die Niere.
Es ist und bleibt das alte Lied:
Als Vater aller Säugetiere.

Schaufensterbummel
Hier eine fremde Kritzelei… besser hätte ich die Groteske der aktuellen Dieselautodiskussion nicht darstellen können.
Nutzviecher

