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28.10.2015

wasserbüffelWasserbüffel

Ich bin immer wieder von der japanischen Tuschemalerei begeistert.Das Motiv habe ich auf einer Zeichnung gesehen.

Natürlich besteht mein Bild keinem Vergleich, und dennoch hat es Spass gemacht, es zu zeichnen. Nach einem anstrengenden Tag ist Zeichnen meine Art der Meditation.

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21.10.2015

amkl„Hey, braucht ihr meine Glücksbringerschuhe noch?“

Endlich! Annenmaykantereit haben ihre CD „Wird schon irgendwie gehen“ herausgegeben. Bei dem Festival „Deutschpoeten“ in Berlin habe ich sie live erlebt. Ich hatte den Eindruck, dass die Musik das Wichtigste ist und nicht die Selbstdarstellung. Und diese Musik geht tief rein.  Weiter so!

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20.10.2015

An der Ostsee war das Wetter herbstlich: Regen,tiefhängende Wolken und graues Licht.

Um so beeindruckender waren die Spatzen, welche sich bis auf eineinhalb Armlänge an mich herangewagt haben, offensichtlich in der Erwartung von Fressen. Sie suggerierten Zutraulichkeit, behielten jedoch den Sicherheitsabstand immer bei. Diese kleinen Gesellen ließen sich ebensowenig vom Wetter und anderen Umständen beeinflussen wie ich. Die wußten was sie wollten!

beiregen1

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Samstagnacht- Late Night Blues

mikeMike Green

Egal aus welchem Grund wir in diesem kleinen Theater in Binz gelandet sind- es war der richtige Zeitpunkt und passende Ort.

Late Night Blues

Wir wählten unsere Plätze sehr bewußt, immerhin stand auf den Eintrittskarten: freie Platzwahl. Also nahmen wir an einem Tisch direkt vor der Bühne, in der ersten Reihe, in Clubatmosphäre Platz.

Nachdem die Musiker die Bühne betraten wurde der Star des Abends aufgerufen: Mike Green: ein Amerikaner, der aus Brooklin kam und seit mehr als 40 Jahren in Frankreich lebt. Ein Mann mit lebendigen dunklen Augen, grauen lockigen Haaren, schneeweißem geplegten Bart und einem schwarzen Hawaiihemd betrat die Bühne. Kein Star, sondern ein älterer Herr mit einem freundlichen, begeisterten Lächeln und direktem Blickkontakt, der mit bewundernswürdiger Leichtigkeit seine Finger über die Seiten fliegen liess . Er begann nach kurzen Begrüßungsworten sofort mit der Musik. Das Beeindruckenste jedoch war seine Stimme, voller Kraft, konnte sie mal zart und leise und dann wieder eindrucksvoll stark klingen.

Ich liebe Blues. Es fiel schwer, ruhig sitzen zu bleiben. Die Musik ging unter die Haut und durch mich hindurch. Nachdem das Licht auf der Bühne kaum noch etwas auf meinem Skizzenbuch erkennen lies, legte ich den Stift zur Seite. Ab da hatte ich meinen letzten Schutzwall verloren und versank in der Welt der Klänge. Das habe ich so noch nicht erlebt.

Begleitet wurde der amerikanische Franzose von vier Musikern: Schlagzeug,Kontrabass,Gitarre und Mundharmonika. Sie treten sonst nicht in dieser Zusammenstellung auf und doch ergab es dieses zauberhafte Spiel.

Irgendwann war die Musik aus, ich wachte auf und es war ein neuer Tag.

Vielen Dank für diese Begegnungen.

mikegreen

martinschefflerkuchenbeckermarkus

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